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Risch Boots

Boots Herrenschuhe bei Risch: Chukka & Chelsea?

Boot ist nicht gleich Boot. Wo ist der Unterschied?

Boots sind seit Anfang des 19. Jahrhunderts gefragt. Mit der Einführung
der neue langen Hose wurden auch neue Schuhtypen gebraucht.

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Boots – von Chukka bis Chelsea

Anders als Halbschuhe, die nur bis zur Fussbeuge reichen, reichen Stiefel mindestens bis über den Knöchel. Genau genommen muss die minimale Schafthöhe 80% der Länge des Schuhs betragen.

Stiefel mit längerem Schaft, also die bis zur Hälfte der Wade reichenden Halbschaftstiefel, unter dem Knie endende Langschaftstiefel oder gar Überknie-Stiefel waren im 19. Jahrhundert die vorherrschende Stiefel-Form. Getragen wurden sie sowohl beim Militär, aber auch im zivilen Leben. Die zahlreichen Schnitte – Wellingtonstiefel, Hessenstiefel, Jakobinerstiefel etc. – sind heute jedoch modisch unbedeutend. Langschäftige Modelle trifft man heutzutage vor allem in funktionalen Ausführungen als Reit- oder Jagdstiefel sowie als Gummistiefel. Nicht zu vergessen natürlich auch Cowboy-Stiefel, Motorrad- bzw. Bikerstiefel!

Von Boots oder auch Stiefeletten spricht man, wenn der Schaft, also das über dem Fussteil nach oben reichende Rohr, knapp über dem Knöchel endet. Sowohl elegante wie auch legere Boots in verschiedenen Schaftschnitten sind aus der aktuellen Herrenmode nicht wegzudenken!

Gerade in der kühleren Jahreszeit werden sie gern getragen, da sie zusätzliche Wärme im Knöchelbereich spenden.

Ganz grundsätzlich unterscheiden lassen Sie sich in:

- Schnürstiefel, bspw. Derby-Boot, George-Boot, Chukka-Boot, Desert-Boots, ebenso der seltene, weil ausgefallene Balmoral wie auch die robusten Wanderstiefel oder die sportlichen Sneaker-Boots

- Schlupfstiefel mit Elastikeinsatz oder Reissverschluss, bspw. Chelsea-Boot und Jodhpur-Stiefel

Chukka und Chelsea Boots finden Sie auch in unseren exklusiven Risch Kollektionen:

 

Chukka Boot "Emil" und Chelsea Boot "Linus"

 

Chelsea-Boot: stylisch mit Einsatz

Dieses klassische Herrenschuhmodell ist überknöchelhoch und zeichnet sich durch zwei seitliche Elastikeinsätze rechts und links vom Fussgelenk aus. Einige Modelle haben zusätzlich am oberen Schaftrand eine hinten oder vorne an der Innenseite angebrachte Zugschlaufe, die das Anziehen des Boots erleichtert.

Seinen Namen hat sich die Stiefelette von einem Stadtteil im Londoner Südwesten geborgt – und tatsächlich ist er in der Themse-Metropole erfunden worden. Erstmals gefertig wurde er, so die Überlieferung, in den 1830er Jahren von J. S. Hall, einem Schuhmacher der Königin Victoria. Anders als die meisten der damals üblichen Reitstiefel hatte er keine Schnürung, was ein grosser Komfortgewinn war. Der elastische Einsatz an den Seiten erleichterte damals wie heute das Hineinschlüpfen in den knöchelhohen Stiefel.

Fun Fact: Ohne die Erfindung des Vulkanisationsprozesses, mit dem es Charles Goodyear gelang, Roh-Kautschuk zu einem widerstandsfesten Material zu machen, gäbe es heute nicht nur keine Kondome und Autoreifen, sondern auch keine Chelsea-Boots!

Um dennoch – also trotz der fehlenden Schnürung – eine gute Passform zu erreichen und ein Herausheben des Fusses beim Gehen zu verhindern, werden hochwertige Chelsea-Boots einem besonderen Walkprozess unterzogen. Dadurch erhalten sie einen besonders engen Sitz an der Fussbeuge und somit den nötigen Halt.

Der Chelsea-Boot wird in verschiedenen Varianten gefertigt – in verschiedenen Absatzhöhen wie auch Ledervarianten. Zusätzlichen Kontrast bieten die elastischen Einsätze, die mit mehr oder weniger ausgefallenen Farben ein sofortiges Style-Statement setzen. Ansonsten verzichtet dieser Schuh auf Designelemente wie Schnürung oder Schnallen und wirkt dadurch mit simpler Eleganz.

Je nach Ausfertigung kann er auch kombiniert werden: Der schwarze oder braune Boot aus glänzendem Glattleder eignet sich zu Anzug, Hemd und Krawatte, die Suede-Variante eignet sich perfekt für den Casual Look.

Ganz wichtig: Der Schaft der Chelsea-Boots ist schmal geschnitten, eben weil er stets unter dem Hosenbein verschwinden sollte. Modern gestylt wird das Hosenbein sogar gestackt – also etwas auf dem Stiefel gestaucht getragen.

Besondere Popularität erlangte das Modell in den 1960er als Beatle-Boot, und auch heute ist es von den Füssen der Reichen und Schönen, ob in Musik, Sport oder Film, nicht wegzudenken.

 

Celebritys in Chelsea-Boots:

Wie kein zweiter, ist der Chelsea-Boot mit der Londoner Musikszene verbunden. Die Beatles trugen den eleganten Stiefel zu Nadelstreifen, die Rolling Stones dagegen kombinierten sie mit Leder und Rocker-Denim. Auch Ihrer Majestät beliebtester Spion trug 1964 edle Chelsea-Boots aus schwarzem Leder, als der titelgebende Bösewicht Goldfinger 007 auf einem Tisch gefesselt hat und einen bedrohlichen rot-violetten Laserstrahl auf ihn zusteuert.

Auch heute noch halten die Stilikonen der britischen Insel, wie bspw. David Beckham, dem Chelsea-Boot die Treue. Und auch über den Atlantik hat es der schicke Stiefel gepackt – so sind Harry Styles und Kanye West häufig mit Chelsea-Boots gesehen worden.

Auch jenseits der uns bekannten Galaxien ist der Chelsea-Boot verbreitet – denn wie sonst könnte man das Schuhwerk der Stormtrooper in George Lucas‘ Star-Wars-Trilogie beschreiben? ;)

 

Chukka Boots – Ankle Boots mit legerer Schnürung

Wer es lieber geschnürt mag, sollte auf den legeren Ankle Boot mit offener Schnürung aus zwei oder drei Ösenpaaren zurückgreifen. Chukka Boots verdanken ihren Namen dem Polospiel, dessen sechs Spielzeiten als „chukker“ oder „chukkas“ bezeichnet werden. Aus dem damals noch unter britischer Kolonialherrschaft stehenden Indien soll er 1924 durch den Duke of Windsor nach London gebracht worden sein.

Populär wurden die legeren, geschnürten Boots in den späten 1940er Jahren und waren spätestens in den 1960ern dann als Casual Wear etabliert. In der Suede-Variante ist ihnen der sportliche Charakter bis heute erhalten geblieben, der eine Kombination mit Jeans ergibt. in der eleganteren Glattleder-Variante können Sie auch zum Anzug getragen werden.

 

Celebritys in Chukka-Boots

Die legere Eleganz des Chukka wissen auch die Grössen des Show-Geschäfts zu schätzen: Zac Efron, David Beckham, Harry Styles, Nikolaj Coster-Waldau (jaja, der von Game of Thrones)… Sie alle wissen den Boot zum smarten Casual Look zu kombinieren.

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